Saltatio Mortis

Übersetzt bedeutet Saltatio Mortis schlicht und einfach "Totentanz". Im späten Mittelalter entstand die Vorstellung vom Tod als betörendem Spielmann. Spielleute wie Saltatio Mortis versuchten schon seit jeher, gegen das verführerische Lied des Todes anzuspielen und einen Todkranken durch ihre Kunst von der süßen Melodie des Todes abzulenken.

Die Künstler:
Alea der Bescheidene
    (Gesang, Sackpfeifen, Schalmeien)
Dominor der Filigrane
   
(Sackpfeifen, Schalmeien, Pommern, Binjou, Programming)
Die Fackel
    (Sackpfeifen, Schalmeien, Laute, Harfe, Keyboards)
Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein
   
(Sackpfeifen, Schalmeien, Wui, Conferenzen)
Ungemach der Missgestimmte
    (Sackpfeifen, Schalmeien, Percussion, Gitarre)
Lästerbalg der Lästerliche
   
(Davul, Trommeln, Percussion, Pauken, Programming)
Thoron Trommelfeuer
    (Darabuka, Trommeln, Percussion, Horn)
Magister Flux
   
(Grafik und Technik)

Ihre Dudelsäcke sind mit Fabeltieren geschmückt, darunter ein Einhorn. Aber auch die Trommel zieren zwei verschlungene Einhörner.

Die Gruppe besitzt eine Website mit Hinweisen auf Termine und CD’s unter
http://www.saltatio-mortis.com

Aufgenommen am 06. Oktober 2002 beim Mittelalterlichen Markt 2002 in Fürstenfeldbruck. Bei schlechtem Wetters heizten sie uns mit ihrer Musik kräftig ein. Kein Wunder, daß das Einhorn am Schluß ganz entkräftet war.